Studio_Eröffnung Lüneburg

Sympathische Marke, starker Partner! Die Eröffnung des eigenen Studios

Nach 26 Jahren in Führungspositionen bei Siemens wechselte Ingo Stahl (52) in die Fitnessbranche. Als Franchisenehmer bei 25MINUTES legte er im Juni 2017 einen äußerst erfolgreichen Start in Lüneburg hin. Seinen Weg zum eigenen Studio und seine ersten Wochen als Inhaber eines EMS-Studios im laufenden Betrieb beschreibt er hier.

„Ich war Anfang 50, als ich mir die Sinnfrage stellte, was ich in meinem Leben noch verwirklichen möchte. Ich hatte viel erreicht in führenden kaufmännischen Positionen bei Siemens, eine tolle Familie, alles lief gut. Aber ich hatte Lust noch einmal richtig neu durchzustarten. Da ich lange genug angestellt war, wollte ich mich auf den spannenden Weg der Selbstständigkeit machen und mein eigener Chef werden. Also begab ich mich auf die Suche nach einer lukrativen Businessidee. Neben Erfolg, wollte ich unbedingt auch Spaß bei der Sache haben. Ich bin dann ziemlich schnell auf den Fitness- und Gesundheitssektor gestoßen und – aufgrund meines eigenen langsam fortschreitenden Alters – hier auch auf den Bereich Fitness und Gesundheit bei älteren Menschen. Beweglichkeit und Agilität auch im hohen Alter, das interessierte mich. Ich spürte, das war genau mein Ding.

Genug kaufmännisches Know-How hatte ich im prall gefüllten Koffer meiner Erfahrungen, aber im Fitnessbereich war ich total unerfahren. Mir war schnell klar, dass ich keinen Kaltstart hinlegen wollte. Ich war auf der Suche nach einem starken Partner und einem System, das zu mir passt und das ich authentisch vertreten kann. Ein Franchisemakler empfahl mir 25MINUTES. Ich habe dann erst mal eine 10er Karte bei bodystreet abtrainiert, um zu schauen, wie es die anderen so machen. Aber das sprach mich nicht an. Alles sehr nüchtern und düster. Nach einem ersten Treffen mit Carsten Pachnicke, dem Gründer von 25MINUTES, spürte ich gleich, dass die Chemie stimmte. Menschlich und auch unternehmerisch. 25MINUTES ist modern, innovativ, sehr sympathisch und genau das, was ich wollte, nämlich eine starke Marke, die was darstellt und die noch dazu ihren Hauptsitz direkt nebenan in Hamburg hat. Die Studios sind ansprechender und heller gestaltet vom Design her. Carsten Pachnicke ist ein echter hanseatischer Kaufmann, das gefiel mir. Ich konnte mich dann auch mit einem anderen Franchisegeber intensiv austauschen, der einen ganz ähnlichen beruflichen Background hatte wie ich, und der in und um Hamburg bereits zwei 25MINUTES Studios erfolgreich führte. Dieser Austausch hat mich weiter überzeugt. Die Entscheidung stand fest. Ich wollte Teil der 25MINUTES Franchise Familie werden und unterzeichnete den Vertrag.

Dann begann die Suche nach einem geeigneten Standort. Lüneburg schien mir aufgrund der Größe geeigneter als Buchholz, was für mich näher gewesen wäre. Letztendlich war vor allem auch die hohe Kaufkraft in Lüneburg ausschlaggebend für meine Location. Ich fand den idealen Standort in einem ganz neuen Quartier: 750 Wohneinheiten und teuerstes Wohnviertel von Lüneburg. Im Umfeld Bäcker, Sparkasse, Supermarkt, Biomarkt, Behörden und viele Werbeagenturen. In dem Gebiet war noch genau eine Einheit frei, die perfekt passte. Hohe Decken. Alles neu. Ich konnte alles mitbestimmen. Hier kam dann Marco Kozar ins Spiel, der Generalunternehmer von 25MINUTES, der sich um den Ausbau der Studios kümmert. Als erfahrener Retail Concept Profi hat Marco alle baulichen Maßnahmen mit seinem Team in kürzester Zeit umgesetzt während ich mich auf die Vermarktung konzentrierte, überall Flyer im Umfeld verteilte und mich persönlich bei den Nachbarn vorstellte. Ich konnte mich voll und ganz auf Marco verlassen und meine Eröffnung in Ruhe vorbereiten. Ich habe meinen Fitness Trainer B-Schein gemacht und die EMS-Schulung am renommierten Glucker Kolleg. Tja, und ich hatte Zeit, das Handbuch von 25MINUTES in Ruhe durchzuarbeiten. Da braucht man wirklich satt Zeit, denn das ist ein umfassender, interaktiver Online Campus, in dem sehr viel Know-How und alle Erfolgsprozesse stecken. Diese muss man in sogenannten Einschulungsprozessen Kapitel für Kapitel durcharbeiten. Manchmal erschlug mich die Fülle an Informationen fast, aber so kam ich gut gerüstet an den Start. Im Campus gibt es auch einen Forumsbereich, auf dem mindestens im wöchentlichen Turnus Infos aus der Franchisezentrale gepostet werden und wo die Partner ihre Best Practice Erfahrungen austauschen können. Auch das ist extrem hilfreich. Wir alle gehen täglich in den Campus.

Im Campus empfahl man mir auch, für die Eröffnung einen Promi einzuladen. Da Lüneburg die Stadt der ARD-Erfolgsserie „Rote Rosen“ ist, fragte ich dort beim Management an. Ich wusste, dass Soap Star Hakim-Michael Meziani nicht nur sehr sportlich ist, sondern früher auch Sport studiert hat. Den wollte ich und er kam auch. Nicht nur zur Eröffnung, was natürlich für hohes Medieninteresse sorgte, sondern er trainiert jetzt auch regelmäßig bei uns und findet EMS-Training klasse. Ich habe zur Eröffnung auch zwei Anzeigen geschaltet, das hat aber nicht viel gebracht.

Was mich wirklich nach vorne gebracht hat, waren die Aktivitäten der Social Media Agentur von 25MINUTES. Ich habe überhaupt keine Ahnung von Facebook, Instagram & Co. Ein Meeting in der Agentur hat mich davon überzeugt, dass die ihr Handwerk wirklich verstehen. Sympathisch und äußerst kompetent. Sie haben uns super beraten. Noch dazu hatten wir viel Spaß, und ich habe dann in eine Facebook Kampagne investiert, die gezielt Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen anspricht. Und was soll ich sagen: Zwei Drittel unserer Kunden kommen über Facebook. Wenn das kein Erfolg ist!

Die Eröffnung war ebenfalls ein super Erfolg. Es waren viele Menschen da, und ich bin erstaunt, wie viel Zulauf wir in den ersten Wochen hatten und wie viel Verträge und Zehnerkarten ich bereits abgeschlossen habe. Die von 25MINUTES im Businessplan vorgegeben Zahlen habe ich jedenfalls deutlich übertroffen.

Der Job macht mir richtig Spaß. Letztens war eine 77jährige Dame hier, die ihrer Tochter zunächst sehr skeptisch beim Training zuschaute. Ich merkte wie die Skepsis schnell neugierigem Interesse wich und fragte sie, ob sie auch Lust auf ein Training hätte und das einfach mal ausprobieren wolle. Jetzt. Spontan. Sie war total erstaunt, willigte aber ein und war dann so begeistert, dass sie gleich einen Zweijahresvertrag machte. Ziel erreicht!

Ich bin angekommen. Es ist etwas ganz Anderes, wenn man für sich selbst arbeitet als für Andere. Das kann ich jedem nur empfehlen. Man muss keine sportliche Expertise haben, das kann man sich alles erarbeiten. Aber man sollte ein sportlicher Unternehmertyp sein und gerne mit Menschen umgehen. Franchise erleichtert vieles und gibt viele erfolgserprobte Tools an die Hand. MACHEN muss man aber alleine!

Hakim-Michael Meziani_erstes Probetraining[1] Kopie

Hakim-Michael Meziani_erstes Probetraining (1)[1] Kopie